Der Tiroler Schubert

Samstag, 02. März 2024  ·  19:30 Uhr

Stadtsaal Landeck

Symphoniekonzert zur Eröffnung der Horizonte 2024. Zum 160. Gedenkjahr von Josef Netzer.

„Herr Netzer hat leuchtende Fußstapfen erkannt, durch welche Beethoven seinen Weg zur Unsterblichkeit bezeichnete“ – rezensiert 1838 der Bote für Tirol und Vorarlberg auf ein Symphoniekonzert Netzers mit seinen Kompositionen. Bereits zu Lebzeiten war Josef Netzer ein gefeierter Symphoniker. Erste Orchesterwerke entstanden schon während seiner Studien bei Simon Sechter, dem späteren Lehrer Anton Bruckners.

Netzers meisterliche 4. Symphonie entstand um 1849 in Leipzig und zeigt den Einfluss Beethovens, Schuberts und Schumanns. Fünf Jahre später komponierte Netzer das Adagio und Rondo für Klarinette und Orchester, ein glänzend instrumentiertes Virtuosenstück. Die koloraturenreiche Konzertarie „Vorüber sind die Stürme“ schrieb Netzer für Marie von Marra (eigentlich von Hack), eine bedeutende Sängerin und Schülerin von Gaetano Donizetti.

Max Ziehesberger, Klarinette

Stefanie Steger, Sopran

Orchester der Akademie St. Blasius unter der Leitung von Karlheinz Siessl

Festredner: Dr. Franz Gratl Kustos der Musiksammlung des Ferdinandeum

Eine Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen und dem Orchester der Akademie St. Blasius

Auf zu neuen Ufern!