Begleitworte

LIEBES PUBLIKUM!

LIEBES PUBLIKUM!

Nach dem Erfolg der vergangenen Spielzeit möchte ich mich vorab herzlich für Ihr großes Interesse bedanken! Es sind Sie, die es ermöglichen, unsere Vision eines erstklassigen Festivals in unserer Region weiterhin Wirklichkeit werden zu lassen.

Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen in diesem Jahr ein Konzertangebot auf Weltniveau präsentieren dürfen! An neun Abenden versinnbildlichen wir für Sie die köstlichste, die süßeste aller Epochen: das Rokoko. Wir entnehmen ihm Attribute wie Leichtigkeit, Eleganz, malerische Harmonie und eine fast greifbare Sinnlichkeit.

Wenn wir unsere letzte Saison als Poesiealbum verstehen, so können wir heuer von einem Gemälde sprechen. Wir zeichnen das Ideal einer Phase galanter Begegnungen, flüchtiger Liebesblicke und großer Gefühle, die zugleich in brodelndem Aufruhr steht. Ein Flair aus Vergnügen, ausladender Ästhetik und leiser Melancholie bildet den Rahmen für unsere Szenerie.

Verstecktes Leitmotiv ist uns Wolfgang Amadeus Mozart – nicht der Superstar, der in diesem Jahr allerorts zu seinem 270. Geburtstag gewürdigt wird. Nein, vielmehr jener Mozart, der auf Maria Theresias Schoß kletterte, Mozart das ungeformte Wunder, seine ersten Funken im Ohr der Welt, seine frühe Jugend. Der silberne Faden des Rokokos ist bereits brüchig, als er die Weltbühne betritt. Die Wolken des Umbruchs trüben das Himmelblaue der „Fête Galante“. Und der Mensch? Wie gerne wähnt er sich im Schlaraffenland, aus dem er – im aufklärerischen Sinne – nicht entrückt werden will. Komisch. Stellen nicht auch wir uns heute die Frage, an welchem Punkt von existenzieller Bedrohung wir stehen: am Anfang, mittendrin oder doch endlich an der Schwelle des guten Ausgangs? Wo ist eigentlich unser Idyll? Diese Multiperspektivität, liebes Publikum, schließt uns auf und lässt uns träumen.

Wir könnten diese Spielzeit nicht prominenter eröffnen als mit einer Größe der Mozart-Interpretation: Startenor Michael Schade veredelt an der Seite der überaus gefragten, jugendlich-dramatischen Sopranistin Magdalena Anna Hofmann unsere Saison. In seltenem Scheinwerferlicht und auf ganz berührende Weise erleben Sie auch die bekannte österreichische Schauspielerin Nina Proll mit ihrem Lied-Programm im Alten Kino. Ein wahres Fest der Sinne bieten wir Ihnen heuer erstmals mit einem Tanz-Event in unserer Reihe: Enrique Gasa Valga versetzt mit seiner internationalen Dance-Company „La Limonada“ den Stadtsaal in Wallung. Galant beschwingt bespielen wir heuer die sommerliche Innenstadt mit einem Barocktanzkurs unter der Anleitung von Margit Legler – können Sie widerstehen?

Gefeiert und getanzt werden kann auch bei der erneuten Auflage von Horizonte im Wirtshaus mit der hiesigen Panzlmusig. Unser festivaleigenes Barockensemble Musica Orizzonte entführt Sie heuer mit Agostino Steffani in den opulenten Klangraum der Chapelle Royale von Versailles. Selbstverständlich finden Sie auch heuer wieder die Blasmusik auf unserem Spielplan in Kombination mit der lokalen Band Earthtones. In der Pfarrkirche Zams erwartet Sie mit Horizonte Sakral ein weiteres Highlight: In Kooperation mit den Tiroler Barocktagen Götzens und Musica Sacra Linz erleben Sie W. A. Mozarts erstes Oratorium Die Schuldigkeit des ersten Gebots in hochkarätiger Besetzung. Zum Ausklang dieses Reigens der Augen- und Ohrenfreuden dürfen Sie sich auf die betörenden Klänge der italienischen Ausnahme-Gambistin Maddalena Del Gobbo freuen.

Lassen Sie sich ein auf die „Kunst der Versuchung“ und genießen Sie unser vielfältiges Programm – ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und freue mich sehr, Sie zu treffen!

Ihr
Martin Lechleitner, MA
Künstlerischer Leiter

Liebe Landeckerinnen und Landecker, geschätztes Publikum!

Liebe Landeckerinnen und Landecker, geschätztes Publikum!

Es ist mir eine große Freude, Sie zur neuen Spielzeit der „Horizonte Landeck“ willkommen zu heißen! Seit über zwei Jahrzehnten bereichert diese Konzertreihe das kulturelle Leben unserer Stadt und hat sich zu einem Fixpunkt im Tiroler Kulturkalender entwickelt. Was einst mit der Vision begann, Musik unterschiedlichster Stilrichtungen in Landeck innerhalb einer eigenen Reihe zu spielen, ist heute ein lebendiges Forum für Begegnung, Inspiration und künstlerische Innovation.

Ich freue mich, dass in diesem Jahr einem der größten Komponisten seiner Zeit besonderer Raum gegeben wird: Wolfgang Amadeus Mozart – jenem musikalischen Genie, dessen Geburtstag sich zum 270. Mal jährt und der wie kaum ein anderer die europäische Musikgeschichte geprägt hat. Die Horizonte widmen diesem Anlass – weit darüber hinaus – ein vielfältiges Programm von klassischen Interpretationen bis hin zu kreativen Brückenschlägen in die Gegenwart.

Als besonderes Highlight findet sich erstmals eine Tanzveranstaltung auf dem Spielplan. Enrique Gasa Valga, als Meister seines Fachs in Tirol bestens bekannt, gastiert mit seiner erfolgreichen Company zum ersten Mal in Landeck. Eine Performance dieses Rangs zeigt nicht nur, wie wandlungsfähig unser Stadtsaal als Spielstätte ist, sondern lädt zugleich dazu ein, Rhythmik und Bewegung mit allen Sinnen aus nächster Nähe zu erleben. So setzen die Horizonte in unserer Stadt ein starkes Zeichen für Offenheit und die Freude am Experiment.

Mein Dank gilt dem künstlerischen Leiter Martin Lechleitner, dem Team hinter den Kulissen, den vielen Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Unterstützenden, die mit Leidenschaft, Engagement und Kreativität zum Gelingen dieser Konzertreihe beitragen.

Ich wünsche Ihnen unvergessliche musikalische Erlebnisse, bewegende Momente und viele neue Entdeckungen – ganz im Sinne der „Horizonte“, die wir in Landeck immer wieder erweitern.

Mit herzlichen Grüßen
Herbert Mayer
Bürgermeister der Stadtgemeinde Landeck

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Horizonte Landeck,

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Horizonte Landeck,

es ist mir eine besondere Freude, Sie zur neuen Saison der Horizonte einzuladen! Unter dem aktuellen Jahresmotto erwartet Sie ein Programm, das die Leichtigkeit und Sinnlichkeit des Rokokos in vielfältigen Ausdrucksformen erlebbar macht. Diese Epoche, geprägt von Eleganz und Harmonie, erinnert uns daran, wie wichtig Momente der Schönheit und des Genusses in unserem Leben sind.

Ein besonderer Akzent dieser Saison ist, dass wir KS Michael Schade – berühmt als Mozart-Tenor und Intendant der Internationalen Barocktage Stift Melk – in Landeck erleben dürfen. Seine Präsenz verleiht dem diesjährigen Programm besondere Strahlkraft und setzt einen glanzvollen Auftakt.

Die Horizonte Landeck sind seit vielen Jahren ein kultureller Fixpunkt unserer Region. Sie bereichern das Leben im Talkessel und darüber hinaus, indem sie ein breites musikalisches Spektrum von der Alten Musik bis hin zum Jazz auf erstklassigem Niveau zugänglich machen. Damit tragen sie wesentlich zur kulturellen Identität und zur Attraktivität unserer Stadt bei.

Mein großer Dank gilt dem Talkesselmarketing, welches die Horizonte im 21. Bestandsjahr in ihre dritte Spielzeit unter der künstlerischen Leitung von Martin Lechleitner und der Organisation von Florian Schweiger führen, sowie allen Künstlerinnen, Künstlern und Partnern, die mit großem Engagement diese Konzertreihe gestalten und ermöglichen. Sie schaffen Räume für Begegnung, Inspiration und Freude – Werte, die unsere Gesellschaft dringend braucht.

Lassen Sie sich von der Vielfalt, Qualität und besonderen Atmosphäre dieses Festivals begeistern!

Mit den besten Wünschen für eine unvergessliche Saison,

Ihr
Peter Vöhl
Stadtrat für Kultur der Stadt Landeck

Liebe Musikbegeisterte,

Liebe Musikbegeisterte,

mit der 21. Auflage der Horizonte Landeck startet unser beliebtes Klassikfestival in eine neue, besonders stimmungsvolle Saison unter dem Motto „Fête galante – Von der Kunst der Versuchung“.

Das Landschaftsideal des Rokoko mit seinem üppigen Grün und verspielten Wäldern findet auch in unserer heimischen Natur ein Echo. In der harmonischen Verbindung von Natürlichkeit und Kultiviertheit spiegelt sich die Sehnsucht nach Leichtigkeit und Lebensfreude wider – ein Geist, der sich auch in der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts wiederfindet. Seine Kompositionen verkörpern jene unbändige Lebenskraft, die uns in andere Welten entführen kann – gerade in Zeiten, in denen wir alle nach Momenten der Freude und Inspiration suchen.

Die Horizonte sind seit über zwei Jahrzehnten ein kultureller Fixpunkt im Tiroler Oberland – ein Ort, an dem sich Publikum und Akteure auf Augenhöhe begegnen. Für mich steht dieses Festival sinnbildlich für das, was die Region TirolWest ausmacht: Offenheit, Neugier und der Mut, auch abseits der großen Städte Musikgenuss auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Ich schätze besonders, mit wie viel Herzblut, Kreativität und Sinn für Qualität das Team rund um Martin Lechleitner die Horizonte Jahr für Jahr gestaltet. Es gelingt immer wieder, die Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen und Musik in Räume und Kontexte zu bringen, die überraschen und bewegen. Ein Kulturtreffpunkt wie dieser zeigt, wie lebendig, vielfältig und weltoffen unsere Region ist – und wie sehr Kultur dazu beiträgt, Gemeinschaft zu stiften und Horizonte zu erweitern.

Ich danke allen Beteiligten und wünsche eine inspirierende, vergnügliche und sinnliche Spielzeit 2026!

Maga. Simone Zangerl
TVB Geschäftsführerin
der Ferienregion TirolWest

Liebe Kulturinteressierte, geschätzte Gäste!

Liebe Kulturinteressierte, geschätzte Gäste!

Es zeigt sich als besonders wertvoll, dass von unserer Region Landeck–Zams ein Kulturfestival ausgeht, das internationalen Interpretinnen eine hochwichtige Bühne bietet und unser gesamtes Einzugsgebiet miteinschließt. Die „Horizonte“ zeigen, wie lebendig und vielseitig unsere Region musikalisch aufgestellt ist. Dass dies in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden gelingt, hat überregionale Vorbildwirkung – denn gerade dieser Austausch ist entscheidend, um gemeinsame kreative Impulse zu setzen und Synergien zu stiften.

Es freut mich besonders, dass die Zamser Pfarrkirche zu einem bedeutenden Aufführungsort des Festivals geworden ist. Die besondere Akustik unserer neobarocken Kirche schafft einen Rahmen, der sakralen Orchesterwerken in besonderer Weise zugutekommt. Nach dem beeindruckenden Gastspiel der Innsbrucker Hofmusik in der vergangenen Spielzeit freue ich mich sehr, dass wir 2026 wieder eine hochwertige Co-Produktion in Zams erwarten dürfen.

Als Bürgermeister von Zams unterstütze ich das Festival aus Überzeugung – und besuche es zugleich gerne selbst als Zuhörer. Die vielseitigen Konzerte sprechen ein breites Publikum an und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem kulturellen Zusammenhalt. Sie schaffen Begegnungen, eröffnen neue Perspektiven und machen Kunst und Musik auch außerhalb größerer Zentren in bester Qualität erfahrbar.

Mein herzlicher Dank gilt besonders den Künstlerinnen und Künstlern sowie dem engagierten Team dahinter, die mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Leidenschaft zum Gelingen beitragen. Ich wünsche den Horizonten 2026 eine erfolgreiche Saison und uns allen viele inspirierende Begegnungen und unvergessliche Konzertmomente!

Benedikt Lentsch, MA
Bürgermeister der Gemeinde Zams,
Abgeordneter zum Tiroler Landtag

Wir danken unseren Fördergebern:
Stadtgemeinde Landeck Land Tirol Gemeinde Zams